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Neue Gasheizung mit Gas-Brennwertkessel

Mit Modernisierung der Gasheizung bis zu 30% Energie sparen

Die Gasheizung erfreut sich bei Hausbesitzern in Deutschland nach wie vor einer großen Beliebtheit. Mehr als jedes zweite Wohngebäude ist mit einer gasbetriebenen Heizung ausgestattet. Doch im Altbau entsprechen die meisten Heizungsmodelle lange nicht dem Stand der aktuellen Technik. Mehr als 70% der in Deutschland verbauten Heizungen sind nicht auf dem aktuellen Standard. Alte Gasheizungen arbeiten ineffizient und verschwenden viel Energie. Deshalb lassen sich allein mit der Modernisierung der Heizungsanlage deutlich die Heizkosten senken, am effektivsten, wenn zusätzlich noch erneuerbare Energien genutzt werden. Mit einer neuen Gasheizung mit Brennwerttechnik lassen sich im Vergleich zu einer Standardheizung bis zu 30% Energie sparen. Bei Großkunden mit hohem Energieeinsatz können dabei Beträge im 5-stelligen Bereich herauskommen. Die ideale Lösung für eine umweltfreundliche Heizung und eingesparte Heizkosten ist deshalb eine neue Heizung mit Gas-Brennwerttechnik in Kombination mit Solar. Das erfüllt bei Neubauten auch die Vorgaben des „Erneuerbare Energien Wärmegesetzes“ (EEWärmeG).

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Wie funktioniert eine Gas-Brennwertheizung?

Die Gasheizung und ihre Effizienz

Grundsätzlich unterscheidet man Gasheizungen mit Niedertemperaturtechnik und solche mit Brennwerttechnik. Gas Brennwertkessel arbeiten sehr effizient: Bei der Verbrennung von Gas – Erdgas oder Flüssiggas – entsteht im Abgas heißer Dampf. Mit Hilfe eines Wärmetauschers übertragen Brennwertheizungen diese zusätzliche Wärme an den Heizkreislauf. Dadurch erreichen sie Wirkungsgrade von über 100%.

Die Gasheizung übernimmt in der Regel auch die Warmwasserbereitung im Haus: Diese erfolgt entweder

  • im Durchlaufprinzip, d.h. sie erwärmt als Durchlauferhitzer das Trinkwasser direkt immer nur dann wenn es auch benötigt bzw. entnommen wird. Solche Geräte sind kompakt und deswegen häufig in Einzelwohnungen anzutreffen, allerdings dauert es immer erst einige Zeit, bis warmes Wasser zur Verfügung steht.
  • Oder mit einem Warmwasserspeicher: Wer mehr Komfort wünscht, entscheidet sich für ein System mit Pufferspeicher. Hier erwärmt die Heizungsanlage das im Speicher enthaltene Wasser und hält dieses auf Vorrat bereit, sodass Warmwasser bei Bedarf sofort zur Verfügung steht. Der Speicher kann zusammen mit der Gasheizung in ein Gehäuse eingebaut sein (Kompaktmodul) oder separat neben oder unter dem Gerät stehen.

Vorteile auf einen Blick

Hohe Energieeinsparung

Gas-Brennwertheizungen bieten optimale Kombinationsmöglichkeiten mit bereits vorhandenen Solaranlagen.

Wartungsarm

Bei regelmäßiger Wartung durch den Schornsteinfeger alle 2 Jahre ist eine lange Lebensdauer garantiert.

Freie Platzwahl

Eine Gasheizung kann im Gegensatz zu einer Ölheizung praktisch überall aufgestellt werden. Hier gibt es keine Vorschriften. Dadurch verbleibt mehr Wohnfläche.

Wenig Platzbedarf

Als Stand- oder Wandgeräte erhältlich. Sogenannte Kompaktheizungen passen auch auf kleinsten Raum.

Niedrige Anschaffungskosten

Die Kosten liegen im günstigsten Fall bei ca. 4.000 Euro. Zusammen mit einem Warmwassertauscher bei ca. 5.000 Euro.

Umweltfreundlich

Durch den geringen Kohlendioxidausstoß entsteht kein Ruß. Das Biogas verbrennt Kohlendioxid neutral.

Förderprogramme

KfW-Förderung für eine moderne Gasheizung mit Beteiligung an den Investitionskosten.

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Was darf eine moderne Gasheizung kosten und was ist vor dem Kauf zu beachten?

Was kostet die Anschaffung?

Gasheizungen sind vergleichsweise preiswert. Gaskessel mit Brennwerttechnik sind zwar in der Anschaffung etwas teurer als Heizungsanlagen mit Niedertemperaturkessel, aber die Folgekosten dafür viel geringer. Die Anschaffungskosten einer Gasheizung hängen von einer Reihe von Faktoren ab, die zur Kaufentscheidung beitragen. Als erstes stellt sich die Frage, ob bereits Gas im Wohn- oder Gewerbegebiet liegt. Wenn ja, müssen folgende Punkte berücksichtigt werden:

  • Leistung der Gasheizung
  • Gebäudegröße
  • Wasserspeicher
  • Abgasleitung/Schornsteinsanierung
  • Kosten für Lieferung, Installation und Inbetriebnahme

Kosten aufgelistet:

Niedertemperaturkessel 1.700 – 2.000 €
Brennwertgerät wandhängend 2.200 – 4.000 €
Brennwertgerät wandhängend, Integration Solarthermie 10.000 – 12.000 €
Brennwertgerät bodenstehend 3.300 – 4.500 €
Brennwertgerät bodenstehend, Integration Solarthermie 10.000 – 12.000 €
Gastherme ab 1.500 €
Wasserspeicher 800 – 1.500 €
Abgasleitung Kunststoff oder Edelstahl 900 –  1.500 €
Montage, Inbetriebnahme ca. 300 €
Wartung ca. 200 €
Schornsteinfeger ca. 80 €

Darauf sollten Sie bei Gasheizungen achten

  • Für alle vor 1985 installierten Konstanttemperaturkessel (Standard-Heizkessel) gilt seit 2015 eine gesetzliche Tauschpflicht, d.h. 2017 müssen alle vor 1987 installierten Kessel raus.
  • Wenn kein Gasanschluss vorhanden ist, Anschluss mit örtlichem Versorger klären. Alternativer Brennstoff ist Flüssiggas, das in einem Tank gelagert wird und somit keinen Anschluss an das Gasnetz benötigt.
  • Werden Gasheizung und Solar gekoppelt, ist ein solarer Puffer- oder Trinkwasserspeicher nötig. Bei optimaler Auslegung und Regelung der Heizung bleibt die Gasheizung dann im Sommer aus – Warmwasser zum Duschen kommt allein von der Sonne.
  • Ist Ihre alte Gasheizung älter als 20 Jahre? Dann entspricht sie nicht mehr dem Stand der Technik. Die Investition in Gas-Brennwerttechnik zahlt sich bereits nach durchschnittlich 7 Jahren aus.
  • Beim Austausch der alten Brennwert Gasheizung gegen eine moderne Brennwertheizung ist in den meisten Fällen auch eine Schornsteinsanierung notwendig. Bei der Nutzung eines Brennwertgerätes fällt Kondensat im Kamin an. Um eine Versottung des Mauerwerks zu verhindern wird ein Kunststoff- oder Edelstahlrohr in den Schornstein eingezogen.
  • Die höchste Effizienz bei einer Gasheizung mit Brennwertkessel kann man bei möglichst niedrigen Vorlauftemperaturen, d.h. wenn Niedertemperatur-Heizkörper oder Fußbodenheizung installiert sind.
  • Durch einen Wechsel des Versorgers lassen sich in einigen Fällen mehrere Cent pro kWh (Kilowattstunde) zusätzlich sparen.

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